Beitrags-Archiv für die Kategory 'sulawesi:2007'

bunaken 8

Montag, 3. September 2007 15:30

Bunaken, tag 15
Endlich ausschlafen, da es unser erster freier Tag ist. Nach dem Frühstück schauen wir beim Safety Stop vorbei, wo wir Matthias mit Bintang verabschieden müssen. Wir bringen unsere Sachen zum Trocknen und hängen herum, stets bemüht, auf unseren enormen Flüssigkeitsbedarf zu achten und uns auf die Abschlußfeier am Abend vorzubereiten. Bei der Vernichtung der Restalkoholbestände ist uns Freddy behilflich – er putzt ex einen 5-fachen Ouzo, und dann noch einen Doppelten. Danach greifen wir dem schottischen Team bei der Vernichtung der Single Malt Whiskey Vorräte unter die Arme. Auch hier ist Freddy mit Rat und Tat zur Stelle. Leicht angeschlagen (Fliege vom Arzt aus dem schon entzündeten Ohr entfernt) wankt der Barmann seiner Wirkungsstätte, dem Safety Stop entgegen, während wir uns dem Abendessen widmen. Die Bunaken All Star Combo hat schon Aufstellung genommen als wir unten am Strand eintreffen. Wir geben unser Bestes, um das in uns gesetzte Vertrauen als Männer der Tat am Saftey Stop zu erfüllen. Die Schotten harren mit uns bis in die frühen Morgenstunden aus, die Slowenen und Amis geben schon viel früher Milch.

Bunaken, Tag 16
Etwas angeschlagen packen wir unsere restlichen Sachen zusammen und trinken dabei viel Wasser. Nach dem Frühstück nehmen wir unsere beträchtliche Rechnung in Empfang. Diese beläuft sich auf sage und schreibe ca. 30 Millionen Rupia. Bevor wir nach Manado übersetzen werden wir vom schwer angeschlagenen schottischen Team herzlich verabschiedet. Peter schaut nit guat aus! Auf dem Weg zum Flughafen wüssen wir noch in Stanleys sagenhaftem Büro, einem 2 x 2m großem Verschlag, unsere Rechnung mit Kreditkarte begleichen. Gegen 13:50h heben wir Richtung Singapore ab, wo wir etwas mehr als 3 Stunden später landen. Beim 7-stündigen Aufenthalt stellt Mike erneut seine erdrückende Dominanz beim Schnapsen unter Beweis, und das unter verschärften Musikbedingungen in der Flughafen Lounge. Zu diesem Zeitpunkt möchte Walter noch erwähnen, dass er dafür mehr Glück beim Paschen hatte. Um 23:50 hebt die Boing 747 nach Frankfurt ab, wo wir am nächsten Morgen trotz einiger Überaschungen (Welcome Air statt Tyrolian daher kleinerer Flieger, 20 Personen überbucht, Walter darf beinahe nicht mitfliegen), doch noch mit Verspätung nach Insbruck weiterfliegen.

Innsbruck, Tag 17
Wir landen und aus.

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bunaken 7

Freitag, 31. August 2007 10:01

Bunaken, tag 12
Abang Point, am mainland wird als erster divespot ausgewählt. Nach einer rolle vom Boot sehen wir kaum was, denn die Sicht ist wieder einmal schlecht. Nach 65 min. beenden wir diesen ereignislosen Tauchgang. Der 2. Tauchgang vor Siladen beschert uns bessere Sicht, einige Pygmäenseepferdchen viele Nacktschnecken und eine schöne Korallenwand. Trotz eineiger Anstrengung, gelingt es uns nicht, am Saftey Stop vorbeizukommen. Beim 1. Bintang regnet es wie aus Kübeln, beim 3. auch noch. Carol, vom schottischen Team hat Geburtstag und es gibt eine große Party am Strand. Leider gibt es auch Palmwein den Freddy mit Cola und Bier mischt, ein Gebräu das in Bunaken „Inspiration“ genannt wird und von der Band reichlich konsumiert wird. Walters Magen, von Bintang, Rum, schottischem Whiskey und einem Schluck Inspiration arg gebeutelt streikt gegen Mitternacht und treibt Walter in die „trügerische“ Ruhe der Bungalowtoilette, wo er zweieinhalb Stunden später völlig entkräftet und ausgezehrt von Mike aufgefunden wird.

Bunaken, tag 13
Der Morgen ist hart, die Schotten, die mit Mike am längsten am Fest ausgeharrt haben fallen aus. Niemand kann uns das Wasser reichen. Der Tag beginnt mit einem Tauchgang vor Lekuan 1. Endlich wieder bessere Sicht. Wir sehen Miniseepferdchen, und Schildkröten. Der Tauchgang findet wieder einmal an Sachiko’s Point statt. Schwarzspitzenriffhaie, Schildkröten, Netzmuränen und die zunehmend bessere Sicht erfreuen uns zusehends. Nach dem Mittagessen und einer dringend benötigten Siesta geben wir uns noch einen Nachttauchgang vor Lekuan 3. Eines der ersten „Monster“ das wir erblicken ist eine Asteronotus cespitosus, eine riesige Nacktschnecke die über den Meeresboden rast. Rotfeuerfische, Krebse, die bei Nachttauchgängen unvermeidlichen Garnelen, ein Schaukelfisch, Skorpionfische werden erschöpft in die Logbücher eingetragen. Der Abend verläuft ruhiger als der vorige und auch der Konsum an Bieren hält sich in Grenzen.

Bunaken, tag 14
Schon wieder ein blöder Morgen. Da wir uns wieder für Bangka island angemeldet haben werden wir um 6:00 geweckt. Die Überfahrt ist wegen des Windes ruppiger. Der 1. Tauchgang des Tages in Sahaung ist von extrem starker Strömung und falscher Tauchplanung geprägt. Trotzdem gelang es uns einige größere Fischschwärme und ein Seepferdchen zu sichten. Wir schwaddeln dauernd gegen die Strömung an und haben nur 45 min. Zeit, die tolle Unterwasserwelt zu bestaunen, denn auch hier gibt das schottische Team zuerst wegen Luftmangels auf. Der erste Tauchgang unter 60 min. !!! Eines der Highlights des Tages ist ein Angriff eines Drückerfisches auf Matthias, einen schwäbischen Bayern. Er überlebt nur knapp und erwägt ernsthaft den Kauf einer Tauchermachete. Bei Batu Mandi blasen wir wieder die Luft aus unseren bcd’s und gleiten mit unseren geschmeidigen Körpern still in die Tiefe der Celèbessee. Wieder erwartet uns starke Strömung. Alle Taucher versammeln sich im Strömungsschatten eines Korallenblocks. Deshalb gab es Tauchstile verschiedenster Art zu bestaunen. Trotzdem sehen wir Kugelfische, viele unterschiedliche Nacktschnecken, Mantashrimps und die tollen Softkorallen, für die Batu Mandi bekannt ist.
Halbwegs gestärkt nach einem mit Tofuüberangebot bestehenden Mittagessen tauchen wir zum 3. Mal am Tag in die muck-dive brühe beim paradise jetty. Nach ca. 14 Metern sehen wir den Boden, der hier 15,1 Meter tief liegt. Knapp über dem Sandgrund majestätisch dahingleitend halten wir nach Kuriositäten Ausschau. Als erstes begegnet uns einer der extrem seltenen Flambojan-Cuttlefish, ein ca. 8cm großes Exemplar. Später drängen sich uns noch ein frogfish, viele Blaupunktrochen, einige Knurrhähne, weiter Sepien in verschieden Größen, Skorpionfische ein Krokodilfisch, Seenadeln, Flundern usw. die sich wesentlich weniger elegant als wir bewegen auf. Nach 74 min. ist unser letzter Tauchgang für diesen Urlaub zu Ende. Die Fahrt zurück wird überschattet von einem grausigen Erlebnis. Freddy hat zu wenig Biere mit an Bord gebracht und wieder verlieren die Schotten. And they beat him badly – hours long! Am Abend versuchen die Schotten verzweifelt, ihren Rückstand aufzuholen, was ihnen selbstverständlich nicht gelingen kann, da mit Peter nur ein Biertrinker in der Mannschaft ist. Morgen haben wir uns frei genommen.

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bunaken 6

Dienstag, 28. August 2007 2:50

Bunaken, tag 9
Gegen 8:00 geht es mit einem lächerlich kleinen Holzspeedboot (eigentlich Zweisitzer mit Bootsmann) nach Manado, wo wir von Martin abgeholt werden und ein Wagen auf uns wartet. Als erstes fahren wir ca. 25km nach Tomohon, dem Heimatdorf unseres diveguides und heutigen travelguides. Auf dem Weg dorthin zieht sich Mike beim Versuch ein Pflaster auf die Ferse zu kleben eine extrem schmerzhafte innen liegende Bauchmuskel(!)verletzung zu. Der Fahrer entgeht nur knapp Anflug von Panik, da er die Schmerzen für einen kurz bevorstehenden Durchfallausbruch im Wageninneren hält. Mike muss eine halbe Stunde liegend transportiert werden. Endlich hat auch der schwächelnde Walter was zu lachen. Der Besuch des Wochenmarktes steht am Programm. Vom Besuch vor 5 Jahren schon auf die Bilder vorbereitet, die sich uns bieten werden sind wir dennoch neuerdings überrascht. Wieder werden Gemüse, Gewürze, Fische aller Art, Rinder, Wild- und hausschweine, Flughunde, Waldratten, Hunde, Affen und eine Python angeboten. Wir waten bis zu den Knöcheln in Blut und Abfällen und versuchen geschickt, achtlos hingeworfenen Hundeinnereien auszuweichen. Heute ist es besonders schwül, daher ist auch die Geruchskulisse beeindruckend und nur für hartgesottene Naturburschen wie uns überhaupt zu ertragen! Wir beobachteten aber auch weinende deutsche Pärchen am Straßenrand. Anschließend fuhren wir zur höchstgelegenen Stelle Tomohons, wo sich ein fantastischer Ausblick auf die umliegende Vulkanlandschaft bot. Zu bestaunen ist auch eine Folkloretanzgruppe bei der Probe. Unser nächstes Ziel ist das beste Fischlokal am Lake Tondano, wo wir fürstlich Goldfisch, Karpfen usw. speisen: Wir fühlen uns etwas underdressed, denn alle Menschen sind besser angezogen als wir und riechen auch besser. Weiter geht es zu einem Ziel, dessen Name dem interessierten Leser anfangs befremdlich vorkommen könnte, dem „Hill of Love“ – einem Schwefelberg, der den Vorteil hat, unseren Geruch zu übertünchen. Eigentlich handelt es sich um einen religiösen Ort, der die Toleranz zwischen den Religionen in Sulawesi symbolisieren soll. Nebeneinander stehen christliche Kirchen, eine Moschee, Hindu- und Buddhistentempel als Zeichen des friedlichen Zusammenlebens. Wir stapfen über den irrsinnig heißen Vulkanboden zu einem Aussichtspunkt. Später fahren zu Martins Haus in Tomohon. Nach kurzer Besichtigung der sehr einfachen Bambushütte verlassen wir diese wegen der einsetzenden Mückenplage. Danach geht es zurück nach Manado zum Hafen. Wir müssen wechseln; beim Chinesen bekommen wir für 30 euro 372000 rpi, die wir benötigen, um mit dem zweisitzigen Folterboot nach Bunaken zurückzukommen. Die See ist rauh und es beutelt uns heftig durcheinander. Wir bluten aus unzähligen Wunden. Unser Bootsmann, ein inidianisch anmutender Folterknecht unterbricht 2x gnädigerweise für einen tiefen Schluck Bintang die Überfahrt und setzt uns sicher beim Saftey Stop ab, wo wir den Tag ausklingen lassen.

Bunaken, tag 10
Pangulingan, ein divespot vor Manado Tua ist das erste Ziel des Tages. Auf der Suche nach Großfischen werden wir wieder nicht fündig. Außer einem Barracuda und einem Schwarm „Batfische“ war leider nicht viel zu sehen. Der zweite Tauchgang führte und wieder zu Lekuan 3, der vor allem durch schlechte Sicht gekennzeichnet ist. Highlights waren eine Sepie und ein Steinfisch. Sonst bot der Tag keine besonderen Ereignisse, trotzdem ist Walter so müde, dass er sich um halb zehn niederlegen muss. (Mike nicht und genießt die Unbeschwertheit des Abends).

Bunaken, tag 11
Beim Frühstück wird wegen der enormen Geräuschentwicklung in der Nacht (spitze Frauenschreie sollen zu hören gewesen sein) eine angeregte Unterhaltung über die „Geilen“* geführt. Bewohner angrenzender Bungalows mußten sich mit Ohropax behelfen, um die Nacht einigermaßen ruhig zu überstehen, Betten krachten angeblich mind. 3x gegen die Holzwände. Wir brechen zum Barracuda Point vor der Insel Monthehage auf, wo uns schlechte Sicht und massig Plankton erwarten. Leider ist der große Barracudaschwarm zu weit entfernt, und die bumpheadparrotfische zu schnell verschwunden um den Tauchgang als sehr gelungen zu betrachten. Außer einer Seeschlange und den üblichen Kleinigkeiten kommt uns nichts vor die Maske. Der 2. Tauchplatz, Bango, im Süden von Montehage beschert uns leider auch keine besseren Sichtverhältnisse. Ein Sepia und 3 Krokodilfische bilden die Ausbeute des Tages und werden geloggt. Unterdessen sehen Anfänger vor Sachiko‘s Point 8 Haie. Wir argwöhnen jedoch, dass es sich um 8 cm große „pocket“whitetipreefsharks handeln könnte. Hoffentlich kommt Freddy der Barmann bald wieder vom Urlaub zurück und bringt Bintang mit, denn unsere Wodkavorräte gehen zur Neige. Der Ouzo wird rationiert. *Siehe auch Tag 7

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bunaken 5

Freitag, 24. August 2007 12:48

bunaken, tag 7
walter geht es wieder besser, obwohl er in der nacht aus allen löchern gepfiffen hat. Endlich sprechen die vielen und teuren medikamente an. Gegen 9 uhr geht’s wieder mit dem boot raus richtung manado zum festland. Mit dell, unserem guide und dem kanadisch-vegetarischen zniachtl tauchen wir ab. Der Tauchplatz (wir haben den namen vergessen) ist ein eher sandiger abhang, der sich durch weinig bewuchs auszeichnet. Trotzdem finden wir wieder frogfische, jede menge nacktschnecken und geistermuränen in allen möglichen farben und größen. Mit großer freude stellen wir fest, dass der kanvegi ein ganz hervorragender taucher mit einem guten auge für die uw-welt ist.Der 2. Tauchgang an lekuan 1, einer schönen steilwand, bietet als höhepunkt eine beinahe 2m große schildkröte. (ganz, ganz ehrlich – für alle zweifler an maßeinheiten in der blog comunity und aufgrund technischer schwierigkeiten die außerhalb unseres zuständigkeitsbereichs liegen, können im moment keine bildnachweise erbracht werden). Auch noch zu sehen ist die mittlerweile schon übliche vielfalt an fischen und korallen, die an einer bunaken steilwand üblich ist. Den tag beschließt ein konzert der bunaken-all-star-combo. Dazu wird reichlich heinecken und bintang ausgeschenkt, ergänzt durch das gute gin tonic. Den festlichen rahmen bilden sämtliche gäste des living colour resorts mit ausnahme der 2 geilisten. Die beiden händchenhaltenden und pausenlos schmusenden yougsters aus den neuen bundesländern der germanen pflegen selbst beim tauchen in engster körperlicher vereinigung zu verharren und nicht von ihren trieben ablassen zu können. Na dann gute nacht.

Bunaken, tag 8
Ein gnadenlos unbarmherzig piepender wecker reißt uns um 06:00 uhr aus dem reich der toten. early morning-diveing ist angesagt. Nur der kanvegi ist in der lage mit uns mitzuhalten und so zwängen wir unsere körper in die bedrückende enge der wetsuits. Gemeinsam betauchen wir zum 2. Mal sachikos point. Außer einer kleinen schildkröte, die der kanvegi aber nicht sieht, kommen uns keine größeren fische vor die linsen. Nach dem anschließenden frühstück betauchen wir raymonds, im westen der insel. Ein kleiner geisterpfeifenfisch ist der große star des vormittags, ansonsten gibt es nicht viel zu sehen. Natürlich sind alle tauchplätze schön bewachsen und fischreich aber eben nix besonders. Walter macht der unkonventionelle tauchstil des schottischen teams zu schaffen, zu unrhythmisch stören sie den ansonsten angenehmen driftdive. Der 3. Spot des tages ist mike’s point, unweit von raymont am nordzipfel von bunaken gelegen. Nothing special aggain. Wegen der vielen anfänger werden im moment nur eher unspektakulärere plätze angesteuert – so scheint es zumindest – schade! Gott allein was der abend bringen wird!

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bunaken 4

Donnerstag, 23. August 2007 10:50

bunaken, tag 6
das grauen. walter hatte sich am perfekten tag eine perfekte verkühlung eingefangen. er verträgt offensichtlich ob seines hohen alters kein kaltes bier mehr ;) den vormittag verbrachte er unter einfluss von allen möglichen drogen und essigpatscherln und versuchte sich kraftlos gegen die moskitos zu wehren, während er ein t-shirt ums andere durchschwitzte, derweil sich mike beim tauchen vergnügte. so dachte er jedenfalls… walters neuer freund aus der it-branche, der schwabe rainer kam nicht und nicht in die gänge und war unfähig abzutauchen. es war ein grauenhafter tauchgang an ron’s point. mike und seiner neuer kanadischer budda, der znichtl-kanadier michael (vegetarischer spargl-sultan) mußten 10 min. in extremer strömung auf den wastl aus dem land der büffel warten. Dann leider sehr viele tote korallen. Aber schon nach 45 min. ging it-rainer endlich die luft aus und er musste auftauchen. für mike, den vegetarier und den guide änderte sich schlagartig alles. der korallenbewuchs nahm zu, ein hai, mehrere muränen und skorpionfische sowie eine wasserschlange fetteten die letzten 16 min. des dives enorm auf. der 2. tauchgang an lekuan2 war echt super. eine steilwand mit leichter ströhmung, tollem bewuchs. ein relaxter tauchgang mit vielen “kleineren” highlights. leider war unterdessen über dem festland ein gewitter aufgezogen und leichter regen begleitete das boot zum resort. über die paschpartie am nachmittag breiten wir lieber den mantel des schweigens aus, zumindest meint das mike. herber punkteverlust bei ouzo und wodka orange. walter ist schon fast wieder der alte. während des spiels kommt die sonne heraus und macht aus dem finnen-resort eine regelrechte sauna. wir schwitzen wie verrückt und müssen den unglaublichen feuchtigkeitsverlust wettmachen – wir gewinnen! am abend hat walter absolutes bierverbot und muss so mit tee und juice(!) die abreisenden gäste verabschieden. (mike nicht!)

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bunaken 3

Mittwoch, 22. August 2007 16:16

bunaken, tag5
durch hitze und alkoholmissbrauch leichtsinnig geworden, meldeten wir uns am vorabend für einen bootstrip nach banka island an. start der tour ist um 06:30. irgendwie mit fetten war das wetter echt super. mit 3 motoren zu je 85ps pflügten wir bei frühstüch onboard richtung norden, vorbei an der nordspitze sulawesis richtung lembeith-street, aber eben davor muss man nach links, nach norden abbiegen, um nach banka island zu gelangen, denn sonst kommt man ja woanderst hin … (der weniger ortsunkundige schlägt jetzt den atlas auf). der erste tauchgang fand an einer mit gelb – orangefarbenen weichkorallen übersähten wand statt.(sahaung spot) thunfische und ein unheimlicher fischreichtum zeichnen diesen einzigartigen platz aus. nach 64 minuten atmen wir wieder frischluft. die oberflächenpause verbringen wir an einem unbeschreiblich schönen platz im süden der insel. weisse sandstrände, unterbrochen von pittoresken felsen, eingebettet in eine umwerfende, tropische Djungelkulisse.
exakt 71 min. nach dem auftachen werfen wir uns mit einer rolle rückwerts aus dem boot und betauchen den korallenblock batu mandi (bedeutet spritzende dusche???). der mit gelben bist rostroten fächerkorallen übersäht ist auf denen unzählige federsterne ihr zuhause gefunden haben. zu sehen gabe es auch noch: muränen, rotfeuerfische, nacktschecken, clownfische in allen farbnuancen, und anderem nautisches getier. nach der fahrt zum paradise-jetty verbringen wir die nächste pause vor der ruine eines ehemaligen 5 stern hotels. danach muck-dive. der abstieg erfolgte entlang der ankerleine bei einer sicht von ca. 1 meter. am grund angelangt, tasteten wir uns von einer kuriosität zur nächsten (knurrhähne, sandaale, schaukelfische, skorpionfische, frogfische usw.) bis zur jetty vor. zwischen den stark mit korallen bewachsenen holzpfeilern des teilweise eingebrochenen stegs tummelten sich unzählige fischschwärme und weitere kuriositäten. nach wiederum 64 minuten hatten wir endlich wieder mehr sicht als 1 meter. Dadurch gelang es uns auch recht rasch, die kühlbox zu finden mit dem biervorrat, der die rückfahrt kurzweilig und vergnüglich gestaltete. ein perfekter tag!!

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bunaken 2

Mittwoch, 22. August 2007 15:47

bunaken, tag4
wieder gehts nach einem typisch indonesischen frühstück: tee, eier, toast, bananen (walter verweigert immer noch) in den norden der insel zum satschiko-point. wir  vermelden die sichtung des ersten hais unseres trips: ein kapitaler bursche: ein 7 meter langer schwarzspitzenlongimanus, begleitet von 2 kleinen franzosen namens napoleon. anschließend rauschten wir gen süden nach lekuan 1. dort erwartet uns eine fantastische steilwand…. so wurde uns gesagt, wir fanden sie jedoch wegen der schlechten sicht und den unmengen von plankton nicht.so mussten wir uns mit bunten korallen, unzäligen kleinfischen und einer schildkröte begnügen. den nachmittag
verbrachten wir nahezu bewegungslos und wodka-orange schlürfend ob der in tropischen ländern anheim wohnenden hitze und schwüle auf unserer terasse. wir beobachteten die geckos und sie uns. jeden abend spielt die bunaken all star combo auf, mit ihrem sänger, dem  freddy und seinem besenstielmikrophon.

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