bunaken 7
Freitag, 31. August 2007 10:01
Bunaken, tag 12
Abang Point, am mainland wird als erster divespot ausgewählt. Nach einer rolle vom Boot sehen wir kaum was, denn die Sicht ist wieder einmal schlecht. Nach 65 min. beenden wir diesen ereignislosen Tauchgang. Der 2. Tauchgang vor Siladen beschert uns bessere Sicht, einige Pygmäenseepferdchen viele Nacktschnecken und eine schöne Korallenwand. Trotz eineiger Anstrengung, gelingt es uns nicht, am Saftey Stop vorbeizukommen. Beim 1. Bintang regnet es wie aus Kübeln, beim 3. auch noch. Carol, vom schottischen Team hat Geburtstag und es gibt eine große Party am Strand. Leider gibt es auch Palmwein den Freddy mit Cola und Bier mischt, ein Gebräu das in Bunaken „Inspiration“ genannt wird und von der Band reichlich konsumiert wird. Walters Magen, von Bintang, Rum, schottischem Whiskey und einem Schluck Inspiration arg gebeutelt streikt gegen Mitternacht und treibt Walter in die „trügerische“ Ruhe der Bungalowtoilette, wo er zweieinhalb Stunden später völlig entkräftet und ausgezehrt von Mike aufgefunden wird.
Bunaken, tag 13
Der Morgen ist hart, die Schotten, die mit Mike am längsten am Fest ausgeharrt haben fallen aus. Niemand kann uns das Wasser reichen. Der Tag beginnt mit einem Tauchgang vor Lekuan 1. Endlich wieder bessere Sicht. Wir sehen Miniseepferdchen, und Schildkröten. Der Tauchgang findet wieder einmal an Sachiko’s Point statt. Schwarzspitzenriffhaie, Schildkröten, Netzmuränen und die zunehmend bessere Sicht erfreuen uns zusehends. Nach dem Mittagessen und einer dringend benötigten Siesta geben wir uns noch einen Nachttauchgang vor Lekuan 3. Eines der ersten „Monster“ das wir erblicken ist eine Asteronotus cespitosus, eine riesige Nacktschnecke die über den Meeresboden rast. Rotfeuerfische, Krebse, die bei Nachttauchgängen unvermeidlichen Garnelen, ein Schaukelfisch, Skorpionfische werden erschöpft in die Logbücher eingetragen. Der Abend verläuft ruhiger als der vorige und auch der Konsum an Bieren hält sich in Grenzen.
Bunaken, tag 14
Schon wieder ein blöder Morgen. Da wir uns wieder für Bangka island angemeldet haben werden wir um 6:00 geweckt. Die Überfahrt ist wegen des Windes ruppiger. Der 1. Tauchgang des Tages in Sahaung ist von extrem starker Strömung und falscher Tauchplanung geprägt. Trotzdem gelang es uns einige größere Fischschwärme und ein Seepferdchen zu sichten. Wir schwaddeln dauernd gegen die Strömung an und haben nur 45 min. Zeit, die tolle Unterwasserwelt zu bestaunen, denn auch hier gibt das schottische Team zuerst wegen Luftmangels auf. Der erste Tauchgang unter 60 min. !!! Eines der Highlights des Tages ist ein Angriff eines Drückerfisches auf Matthias, einen schwäbischen Bayern. Er überlebt nur knapp und erwägt ernsthaft den Kauf einer Tauchermachete. Bei Batu Mandi blasen wir wieder die Luft aus unseren bcd’s und gleiten mit unseren geschmeidigen Körpern still in die Tiefe der Celèbessee. Wieder erwartet uns starke Strömung. Alle Taucher versammeln sich im Strömungsschatten eines Korallenblocks. Deshalb gab es Tauchstile verschiedenster Art zu bestaunen. Trotzdem sehen wir Kugelfische, viele unterschiedliche Nacktschnecken, Mantashrimps und die tollen Softkorallen, für die Batu Mandi bekannt ist.
Halbwegs gestärkt nach einem mit Tofuüberangebot bestehenden Mittagessen tauchen wir zum 3. Mal am Tag in die muck-dive brühe beim paradise jetty. Nach ca. 14 Metern sehen wir den Boden, der hier 15,1 Meter tief liegt. Knapp über dem Sandgrund majestätisch dahingleitend halten wir nach Kuriositäten Ausschau. Als erstes begegnet uns einer der extrem seltenen Flambojan-Cuttlefish, ein ca. 8cm großes Exemplar. Später drängen sich uns noch ein frogfish, viele Blaupunktrochen, einige Knurrhähne, weiter Sepien in verschieden Größen, Skorpionfische ein Krokodilfisch, Seenadeln, Flundern usw. die sich wesentlich weniger elegant als wir bewegen auf. Nach 74 min. ist unser letzter Tauchgang für diesen Urlaub zu Ende. Die Fahrt zurück wird überschattet von einem grausigen Erlebnis. Freddy hat zu wenig Biere mit an Bord gebracht und wieder verlieren die Schotten. And they beat him badly – hours long! Am Abend versuchen die Schotten verzweifelt, ihren Rückstand aufzuholen, was ihnen selbstverständlich nicht gelingen kann, da mit Peter nur ein Biertrinker in der Mannschaft ist. Morgen haben wir uns frei genommen.
Thema: sulawesi:2007 | Kommentare (3)